Schneemoussetorte mit Rhabarber … ein letzter Gruß aus dem Winter im Früüüüühling!

Übermorgen endet in meinem Lieblings-Skiort endgültig und undwiderruflich die Wintersaison – mitten im Frühling. Wahrscheinlich ist es dieser Tatsache geschuldet, dass ich mich heute irgendwie zu dieser wunderbaren Torte mit Baisier, Rhabarber und Vanillesahne aus der LECKER 5/2009 hingezogen fühlte. In meinen Alltime-Topfavoriten hat sich diese Torte innerhalb kürzester Zeit ganz ganz weit nach oben gearbeitet … der letzte Kommentar dazu lautete in etwa: „Die schmeckt ja genauso wie bei [Hier bitte Name der beliebtesten Stadtkonditorei einsetzen]“. Merci! Ja, man kann definitiv gut damit angeben!

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Zutaten
4 Eier
125g weiche Butter
325g Zucker
3 Päckchen Vanillinzucker
150g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
5 EL Milch
Mandelblättchen
500g Rhabarber
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
400g Schlagsahne
Puderzucker

1.Eier trennen; die Butter, 125g Zucker, 1 Prise Salz und 1 Vanillin-Zucker cremig rühren, dann die Eigelbe einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch kurz unterrühren.
Wer jetzt in der glücklichen Lage ist, zwei Backöfen oder einen Riesen-Backofen zu besitzen, kann den Teig in zwei Hälften teilen, je in eine gefettete Form füllen und beide dann später gleichzeitig backen … sonst das Folgende ganz einfach hintereinander machen.

2.Eiweiße steif schlagen, dabei 200g Zucker einrieseln lassen und weiterschagen, dann jeweils die Hälfte auf die beiden vorbereiteten Teige streichen. (Nein, man muss den Teig nicht vorbacken!) Jetzt noch Mandelblättchen drüberstreuen (im Rezept stand 4 EL aber mehr schadet definitiv nicht!) und ab damit in den Ofen, 25-30 Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze.

3.Rhabarber putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden, mit 100m Wasser und 4-5 EL Zucker aufkochen lassen und zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dann nur noch Puddingspulver mit 6 EL Wasser glattrühren, untermischen und kurz weiterköcheln, auf den einen Tortenboden verteilen und kalt stellen.

4.Sahne steif schlagen und Vanillezucker unterrühren, auf den Boden mit dem Rhabarber geben, den anderen Boden drauf und natürlich den Puderzucker zum guten Schluss nicht vergessen! Fertig! Ein Gedicht!

Ja, was gibt es Herrlicheres als so ein Stück Rhabarber-Baisier-Kuchen an einem Sonntagnachmittag in der Sonne … ja, mit dem letzten Teil gestaltete es sich dann heute in der Tat schwierig. Aber wenigstens gedanklich ist dieses Kuchenstück auf jeden Fall ein ganz ganz großes Stück Frühling!

Liebste Grüße, Julia! ❤

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Rhabarberzeit!! Rhabarber-Vanille-Kompott wie bei Oma und locker-luftiges Baisier.

Ooooh, wie hab ich mich gefreut, als ich kürzlich die rot-grünen Köstlichkeiten das erste Mal im Obst- und Gemüseregal entdeckte.

Naja, zugegeben, roh machen sie ja auf ungenießbar, aber zu so herrlichen Dingen wie Kompott, Kuchen, Marmelade, Baisier etc. verarbeitet … einfach unwiderstehlich!

Für alle, die wie mich spontan die Rhabarber-Begeisterung packt, zwei schnelle und einfache Rezepte, um den Frühling zu begrüßen:

Für das Rhabarber-Vanille-Kompott:

750g Rhabarber

8-12 EL Zucker

200 ml roter Fruchtnektar

1 gestrichener EL Puddingpulver Vanille (zum Kochen, für 1/2 l Milch)

Rhabarber waschen und putzen. Schälen oder nicht? – Glaubensfrage. Ich nehme meistens nur die Fäden ab, die sich beim Schneiden lösen und lasse den Rest dran, allein schon für die Farbe. Rhabarber dann in kleine Stücke schneiden, mit 5 EL Zucker und dem Nektar in einen Topf geben und aufkochen – dann zugedeckt 3 – 4 Minuten dünsten oder so lange, bis das Ganze eure liebste Kompott-Konsistenz erreicht hat. [Achtung, es kann sehr leicht überkochen!]

Dann Puddingpulver und 4 EL kaltes Wasser verrühren und in den kochenden Kompott geben, ca. 1 Minute köcheln und eventuell nochmal mit Zucker nachsüßen.

Fertig! Aber Achtung – Oma sagt: Nein, bloß nicht warm essen, auch wenn’s lecker ist, das gibt Bauchweh! Lieber abkühlen lassen und dann mit gaaaaanz viel Vanillesoße genießen!

Für das Rhabarber-Baisier (1 Portion):

1 Eiweiß

125 g Rhabarber

50 g Puderzucker

15 g gemahlene Mandeln

Eiweiß steif schlagen, dabei den Puderzucker einrieseln lassen. Rhabarber putzen, waschen, was auch immer ihr damit tun wollt, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Mandeln unterheben. Bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 35 – 40 Minuten backen.

Allen Rhabarber- und Obstkuchen-Fans sei die SWEET DREAMS März/April ’12 ans Herz gelegt. Neben dem wunderbaren Rhabarber-Baisier-Rezept, das eigentlich Bestandteil eines Kuchens war, gibt’s darin noch viele andere herrliche Rezepte mit Erbeeren, Rhabarber, Himbeeren und Kirschen. Mmmmmmh. Meine Post-Its waren schon im Einsatz, gefühlte 80% der Rezepte sind für alle kommenden Frühlingswochenenden vorgemerkt. Das Rezept für den Rhabarber-Kompott basiert übrigens auf dem aus der LECKER 5/2010. Schon ein bisschen älter, aber ich blättere jeden Frühling gerne meine alten Schätzchen durch und stoße jedes Mal auf neue Rezepte, die sofort auf meine To-Bake-Liste wandern. In ebendiesem Heft gibt’s übrigens auch ein paar wunderbare Rezepte von Cynthia Barcomi.

Viel Spaß beim Eröffnen der Rhabarber-Saison und Liebste Grüße,

Julia