Rocky Road Mittwoch … manchmal muss es einfach Schokolade sein!

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Mittwoch … erst? Mitte der Woche? Das heißt noch drei ganze Tage, 72 Stunden, 4320 Minuten bis zum Wochende? Da hilft jetzt nur eins … Schokolade ….
dachte ich mir heute Nachmittag und hatte sofort eine super Ausrede gefunden, um endlich mal wieder im siebten Schokoladen-Himmel zu schwelgen.
Und zwar mithilfe der Rocky-Road-Brownies aus der LECKER BAKERY.
Ich kann euch sagen … mjammjammjam.
Brownies an sich sind ja immer schon eine feine Sache, besonders wenn sie innen noch halb flüssig, warm und richtig schokoladig sind.
Aber diese Exemplare mit Pistazien, Marshmallows und Karamell als göttliches Topping schießen da eindeutig den Vogel ab!

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Man nehme:
100g gemahlene Mandeln
60g Pistazienkerne
500g Zucker (ja, was für ganz kalorienbewusste Menschen!)
200g Schlagsahne
350g Zartbitterschokolade
250g Butter
5 Eier
1 EL Zuckerrübensirup
210g Mehl
1,5 TL Backpulver
40g Marshmallows

1. Pistazien und Mandeln grob hacken. 150g Zucker karamellisieren und die Sahne zugeben, so lange köcheln, bis sich der Karamell aufgelöst hat.

2. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Eier und 350g Zucker ca. 10 Minuten cremig rühren (Viel Spaß allen, die – so wie ich – nicht im Besitz einer Küchenmaschine sind!) und den Sirup unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen. Schokimisching unter die Eimasse rühren und mit dem Mehl vermischen, dann noch von den Pistazien und Mandeln jeweils 30g dazu.

3. Teig in eine (jedenfalls möglichst) quadratische gefettete und gemehlte Form geben und bei 175 Grad (Elektro, Umluft 150 Grad) 50 – 60 Minuten backen.

4. Mit Karamellsoße, Pistazien, Mandeln und kleingeschnittenen Marshmallows „toppen“ und noch fünf Minuten weiter backen. (Nicht zu lange, sonst werden sie trocken!). Voilà!

Viel Spaß im siebten Schokoladenhimmel mit diesen Köstlichkeiten,
danach scheint auch das Wochenende gar nicht mehr sooo weit weg!
Julia ❤

Wenn Erbeeren auf American Cheesecake treffen …

Liebe Leute, heute ein ganz-schnelles-und-halb-geschummeltes-da-eigentlich-nicht-ganz-von-heute-Sonntagssüß von mir: American Cheesecake mit Erbeeren und Streuselboden, der den Titel der wundervollen LECKER BAKERY 1/2012 ziert:

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Was diesen Kuchen so unglaublich famos toll macht, ist die einfache Tatsache, dass er mehrere Dinge vereint, die schon für sich meistens einen enorm guten Kuchen ausmachen, wie Eeeeeerdbeeeeeeereeeeeeen (Liebe!), Streusel und Quark (macht Käsekuchen).
Irgendwie haben die Amerikaner vom lieben Gott wohl das Unglaublich-fantastische-Kuchendinge-die-sofort-zu-evergreens-werden-erfinden-können-Gen mitbekommen oder so was in der Art, anders kann ich mir Dinge wie dieses hier nicht erklären:

Zutaten:
etwas Öl
60g Mandeln mit Haut
240g helle Cookies (z.B. die original amerikanischen mit weißer Schokolade und Cranberries)
100g Butter
14 Blatt weiße Gelantine
1,2 kg Erdbeeren
150g Zucker
200g Schlagsahne
500g Mascarpone
500g Magerquark
2 Pck. Vanillezucker
1-2 EL Zitronensaft

1. Mandeln grob hacken und ohne Fett rösten. Cookies einem Gefrierbeutel zerbröseln. Die Butter schmelzen, mit Cookies und Mandeln mischen und dann in einen Springformrand geben. Der sollte am besten schon auf der Tortenplatte stehen, den Boden mit Öl einstreichen. 30 Minuten kalt stellen.

2. 2 und 12 Blat Gelantine getrennt aufweichen. 750g Erbeeren putzen und pürieren, am besten dann durch ein Sieb streichen. 200g davon mit 2 EL Zucker verrühren, 2 Blatt Gelantine auflösen, mit den 200g Erdbeerpürree verrühren und kalt stellen.

3. Mascarpone, Quark, 150g Zucker, Vanillezucker und übriges Erdbeerpürree verrühren, die restliche Gelantine auflösen, erst etwas mit 2 EL verrühren, dann unter die gesamte Masse geben. Sahne steif schlagen und unterheben.

4. Hälfte Mascarponecreme und Hälfte Erbeerpürree auf den Boden geben und wie beim Marmorkuchen marmorieren, mit der jeweils zweiten Hälfte genauso weitermachen, dann die Torte über Nacht in den Kühlschrank stellen.

5. Den Rest Erdbeeren waschen, putzen, eine Hälfte pürieren und durch ein Sieb streichen, mit Zucker und Zitronensaft abschmecken, die andere Hälfte in kleine Würfel schneiden. Das kommt dann als Topping auf die fertige Torte! Fertig!

Genießt den Frühling … oder Sommer?! Bei 25 Grad dieses Wochenende verschafft diese herrliche Ganz-ohne-Backen-Torte nebenbei auch noch Abkühlung. Leckerleckerlecker! Lasst euch vom American-Cheesecake-Virus infizieren!

Liebste Grüße, Julia

Ab geht die Post … aus meiner Küche! Es gibt selbstgemachte Pralinen mit gaaanz viel Schokolade!

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Endlich, endlich, endlich geht es los! Mein Paket mit schokoladigem Inhalt ist jetzt irgendwo auf dem Weg zwischen Düsseldorf und Frankfurt, vielleicht ist es schon bei Christine angekommen und hoffentlich nicht geschmolzen!
Ich hab mich gefreut wie eine Schneekönigin, als ich mich am Wochenende endlich an meine auserkorenen Schokoladenkreationen machen konnte. Und da ich mich natürlich nicht so wirklich entscheiden konnte, gibt es einfach einmal Pralinen mit Mandeln und Nougat und einmal mit wunderbaren Gewürzen: Tee, Zimt, Minze … mmmmmh!

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Keine Sorge, auch als Pralinen-Newbie ist das definitv machbar. Auch wenn man in meinem Pralinen-Buch die Hälfte der Begriffe erstmal im Glossar (Jaja, das Pralinen-Machen benötigt ein eigenes Glossar!) nachschlagen muss: Es funktioniert auch, wenn man sich nicht ganz genau ans Rezept hält und die Schokolade vielleicht 30 Grad warm ist statt 28.

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Also, los geht’s:

Mandel-Nougat-Traum
100g Vollmilchkuvertüre
250g Nougat
15g Cornflakes
15g Krokant
30g Mandeln: geröstet, gestiftet, wie auch immer …
dann noch 150g Vollmilchkuvertüre
50g weiße Kuvertüre

1. 100g Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und mit Nougat, Cornflakes und Krokant verkneten, bis das Nougat geschmolzen ist. ->;; Das muss in einen Spritzbeutel!

2. Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein Backpapier spritzen. Achtung, dass dabei Krokant und Cornflakes gleichmäßig verteilt werden! Dann im Kühlschrank kalt werden lassen.

3. Die Vollmilchkuvertüre im Wasserbad schmelzen, die Pralinen darin eintauchen, mit Fäden der weißen Kuvertüre überziehen und mit Mandeln garnieren. Fertig!

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Gewürz-Pralinen
200g Sahne
10g grüner Tee
10g schwarzer Tee
15g frische Minze
15g Zimtstangen
270g Zartbitterkuvertüre
dann noch ca. 300g Zartbitterkuvertüre
Kakaopulver

1. Sahne aukochen, Tee, Minze und Zimt hinzufügen und einige Zeit köcheln lassen, dann durch ein Sieb streichen.

2. Die Kuvertüre hacken und zur Sahne geben, kurz ruhen lassen. Falls sie nicht von alleine schmilzt, nochmal ins Wasserbad geben, bis eine glatte Masse entsteht. Da die Masse sehr flüssig ist, am besten in kleine Förmchen, z.B. in eine Eiswürfelform, geben und im Kühlschrank erkalten lassen.

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3. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, Pralinen eintauchen und in Kakao wälzen. Fertig!

Nachdem das also fertig war, kam noch die Deeeeko. Juhu! Schnell zwei kleine Boxen gebastelt, hübsch verpackt, dann zusammen mit sämtlichen Luftpolsterfolien-Vorräten aus der Garage in eine dieser wunderbaren GoGreen-Kartons von der Post, die nicht nur gut aussehen, sondern auch noch umweltfreundlich transportiert werden, dann noch schnell der halbe Kühlschrank ausgeräumt, damit das fertige Paket auch darin übernachten konnte und am nächsten Tag hieß es endlich … ab die Post!

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Liebe „Mädels von der Post“! Diese Aktion ist superduperunglaublichwahnsinnsriesentoll! Ich hatte einen Heidenspaß bei der ganzen Sache, der Verschicktermin für die nächste „Post aus meiner Küche“ wird dann demnächst direkt ganz ganz dick und fett im Kalender angestrichen.
Vielen Dank und Viele liebe Grüße,
Julia ❤

P.S.: Die Inspiration zu diesen und ganz vielen anderen wunderbaren kleinen Köstlichkeiten gibt es in: Feinste Pralinen – selbst gemacht, erschienen bei südwest. Nicht immer ganz einfach und mit Pralinen-Fachjargon, aber es lohnt sich, unbedingt lesens- und nachmachenswert!

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