Wenn Erbeeren auf American Cheesecake treffen …

Liebe Leute, heute ein ganz-schnelles-und-halb-geschummeltes-da-eigentlich-nicht-ganz-von-heute-Sonntagssüß von mir: American Cheesecake mit Erbeeren und Streuselboden, der den Titel der wundervollen LECKER BAKERY 1/2012 ziert:

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Was diesen Kuchen so unglaublich famos toll macht, ist die einfache Tatsache, dass er mehrere Dinge vereint, die schon für sich meistens einen enorm guten Kuchen ausmachen, wie Eeeeeerdbeeeeeeereeeeeeen (Liebe!), Streusel und Quark (macht Käsekuchen).
Irgendwie haben die Amerikaner vom lieben Gott wohl das Unglaublich-fantastische-Kuchendinge-die-sofort-zu-evergreens-werden-erfinden-können-Gen mitbekommen oder so was in der Art, anders kann ich mir Dinge wie dieses hier nicht erklären:

Zutaten:
etwas Öl
60g Mandeln mit Haut
240g helle Cookies (z.B. die original amerikanischen mit weißer Schokolade und Cranberries)
100g Butter
14 Blatt weiße Gelantine
1,2 kg Erdbeeren
150g Zucker
200g Schlagsahne
500g Mascarpone
500g Magerquark
2 Pck. Vanillezucker
1-2 EL Zitronensaft

1. Mandeln grob hacken und ohne Fett rösten. Cookies einem Gefrierbeutel zerbröseln. Die Butter schmelzen, mit Cookies und Mandeln mischen und dann in einen Springformrand geben. Der sollte am besten schon auf der Tortenplatte stehen, den Boden mit Öl einstreichen. 30 Minuten kalt stellen.

2. 2 und 12 Blat Gelantine getrennt aufweichen. 750g Erbeeren putzen und pürieren, am besten dann durch ein Sieb streichen. 200g davon mit 2 EL Zucker verrühren, 2 Blatt Gelantine auflösen, mit den 200g Erdbeerpürree verrühren und kalt stellen.

3. Mascarpone, Quark, 150g Zucker, Vanillezucker und übriges Erdbeerpürree verrühren, die restliche Gelantine auflösen, erst etwas mit 2 EL verrühren, dann unter die gesamte Masse geben. Sahne steif schlagen und unterheben.

4. Hälfte Mascarponecreme und Hälfte Erbeerpürree auf den Boden geben und wie beim Marmorkuchen marmorieren, mit der jeweils zweiten Hälfte genauso weitermachen, dann die Torte über Nacht in den Kühlschrank stellen.

5. Den Rest Erdbeeren waschen, putzen, eine Hälfte pürieren und durch ein Sieb streichen, mit Zucker und Zitronensaft abschmecken, die andere Hälfte in kleine Würfel schneiden. Das kommt dann als Topping auf die fertige Torte! Fertig!

Genießt den Frühling … oder Sommer?! Bei 25 Grad dieses Wochenende verschafft diese herrliche Ganz-ohne-Backen-Torte nebenbei auch noch Abkühlung. Leckerleckerlecker! Lasst euch vom American-Cheesecake-Virus infizieren!

Liebste Grüße, Julia

Ab geht die Post … aus meiner Küche! Es gibt selbstgemachte Pralinen mit gaaanz viel Schokolade!

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Endlich, endlich, endlich geht es los! Mein Paket mit schokoladigem Inhalt ist jetzt irgendwo auf dem Weg zwischen Düsseldorf und Frankfurt, vielleicht ist es schon bei Christine angekommen und hoffentlich nicht geschmolzen!
Ich hab mich gefreut wie eine Schneekönigin, als ich mich am Wochenende endlich an meine auserkorenen Schokoladenkreationen machen konnte. Und da ich mich natürlich nicht so wirklich entscheiden konnte, gibt es einfach einmal Pralinen mit Mandeln und Nougat und einmal mit wunderbaren Gewürzen: Tee, Zimt, Minze … mmmmmh!

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Keine Sorge, auch als Pralinen-Newbie ist das definitv machbar. Auch wenn man in meinem Pralinen-Buch die Hälfte der Begriffe erstmal im Glossar (Jaja, das Pralinen-Machen benötigt ein eigenes Glossar!) nachschlagen muss: Es funktioniert auch, wenn man sich nicht ganz genau ans Rezept hält und die Schokolade vielleicht 30 Grad warm ist statt 28.

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Also, los geht’s:

Mandel-Nougat-Traum
100g Vollmilchkuvertüre
250g Nougat
15g Cornflakes
15g Krokant
30g Mandeln: geröstet, gestiftet, wie auch immer …
dann noch 150g Vollmilchkuvertüre
50g weiße Kuvertüre

1. 100g Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und mit Nougat, Cornflakes und Krokant verkneten, bis das Nougat geschmolzen ist. ->;; Das muss in einen Spritzbeutel!

2. Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein Backpapier spritzen. Achtung, dass dabei Krokant und Cornflakes gleichmäßig verteilt werden! Dann im Kühlschrank kalt werden lassen.

3. Die Vollmilchkuvertüre im Wasserbad schmelzen, die Pralinen darin eintauchen, mit Fäden der weißen Kuvertüre überziehen und mit Mandeln garnieren. Fertig!

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Gewürz-Pralinen
200g Sahne
10g grüner Tee
10g schwarzer Tee
15g frische Minze
15g Zimtstangen
270g Zartbitterkuvertüre
dann noch ca. 300g Zartbitterkuvertüre
Kakaopulver

1. Sahne aukochen, Tee, Minze und Zimt hinzufügen und einige Zeit köcheln lassen, dann durch ein Sieb streichen.

2. Die Kuvertüre hacken und zur Sahne geben, kurz ruhen lassen. Falls sie nicht von alleine schmilzt, nochmal ins Wasserbad geben, bis eine glatte Masse entsteht. Da die Masse sehr flüssig ist, am besten in kleine Förmchen, z.B. in eine Eiswürfelform, geben und im Kühlschrank erkalten lassen.

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3. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, Pralinen eintauchen und in Kakao wälzen. Fertig!

Nachdem das also fertig war, kam noch die Deeeeko. Juhu! Schnell zwei kleine Boxen gebastelt, hübsch verpackt, dann zusammen mit sämtlichen Luftpolsterfolien-Vorräten aus der Garage in eine dieser wunderbaren GoGreen-Kartons von der Post, die nicht nur gut aussehen, sondern auch noch umweltfreundlich transportiert werden, dann noch schnell der halbe Kühlschrank ausgeräumt, damit das fertige Paket auch darin übernachten konnte und am nächsten Tag hieß es endlich … ab die Post!

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Liebe „Mädels von der Post“! Diese Aktion ist superduperunglaublichwahnsinnsriesentoll! Ich hatte einen Heidenspaß bei der ganzen Sache, der Verschicktermin für die nächste „Post aus meiner Küche“ wird dann demnächst direkt ganz ganz dick und fett im Kalender angestrichen.
Vielen Dank und Viele liebe Grüße,
Julia ❤

P.S.: Die Inspiration zu diesen und ganz vielen anderen wunderbaren kleinen Köstlichkeiten gibt es in: Feinste Pralinen – selbst gemacht, erschienen bei südwest. Nicht immer ganz einfach und mit Pralinen-Fachjargon, aber es lohnt sich, unbedingt lesens- und nachmachenswert!

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Schneemoussetorte mit Rhabarber … ein letzter Gruß aus dem Winter im Früüüüühling!

Übermorgen endet in meinem Lieblings-Skiort endgültig und undwiderruflich die Wintersaison – mitten im Frühling. Wahrscheinlich ist es dieser Tatsache geschuldet, dass ich mich heute irgendwie zu dieser wunderbaren Torte mit Baisier, Rhabarber und Vanillesahne aus der LECKER 5/2009 hingezogen fühlte. In meinen Alltime-Topfavoriten hat sich diese Torte innerhalb kürzester Zeit ganz ganz weit nach oben gearbeitet … der letzte Kommentar dazu lautete in etwa: „Die schmeckt ja genauso wie bei [Hier bitte Name der beliebtesten Stadtkonditorei einsetzen]“. Merci! Ja, man kann definitiv gut damit angeben!

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Zutaten
4 Eier
125g weiche Butter
325g Zucker
3 Päckchen Vanillinzucker
150g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
5 EL Milch
Mandelblättchen
500g Rhabarber
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
400g Schlagsahne
Puderzucker

1.Eier trennen; die Butter, 125g Zucker, 1 Prise Salz und 1 Vanillin-Zucker cremig rühren, dann die Eigelbe einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch kurz unterrühren.
Wer jetzt in der glücklichen Lage ist, zwei Backöfen oder einen Riesen-Backofen zu besitzen, kann den Teig in zwei Hälften teilen, je in eine gefettete Form füllen und beide dann später gleichzeitig backen … sonst das Folgende ganz einfach hintereinander machen.

2.Eiweiße steif schlagen, dabei 200g Zucker einrieseln lassen und weiterschagen, dann jeweils die Hälfte auf die beiden vorbereiteten Teige streichen. (Nein, man muss den Teig nicht vorbacken!) Jetzt noch Mandelblättchen drüberstreuen (im Rezept stand 4 EL aber mehr schadet definitiv nicht!) und ab damit in den Ofen, 25-30 Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze.

3.Rhabarber putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden, mit 100m Wasser und 4-5 EL Zucker aufkochen lassen und zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dann nur noch Puddingspulver mit 6 EL Wasser glattrühren, untermischen und kurz weiterköcheln, auf den einen Tortenboden verteilen und kalt stellen.

4.Sahne steif schlagen und Vanillezucker unterrühren, auf den Boden mit dem Rhabarber geben, den anderen Boden drauf und natürlich den Puderzucker zum guten Schluss nicht vergessen! Fertig! Ein Gedicht!

Ja, was gibt es Herrlicheres als so ein Stück Rhabarber-Baisier-Kuchen an einem Sonntagnachmittag in der Sonne … ja, mit dem letzten Teil gestaltete es sich dann heute in der Tat schwierig. Aber wenigstens gedanklich ist dieses Kuchenstück auf jeden Fall ein ganz ganz großes Stück Frühling!

Liebste Grüße, Julia! ❤

Rhabarberzeit!! Rhabarber-Vanille-Kompott wie bei Oma und locker-luftiges Baisier.

Ooooh, wie hab ich mich gefreut, als ich kürzlich die rot-grünen Köstlichkeiten das erste Mal im Obst- und Gemüseregal entdeckte.

Naja, zugegeben, roh machen sie ja auf ungenießbar, aber zu so herrlichen Dingen wie Kompott, Kuchen, Marmelade, Baisier etc. verarbeitet … einfach unwiderstehlich!

Für alle, die wie mich spontan die Rhabarber-Begeisterung packt, zwei schnelle und einfache Rezepte, um den Frühling zu begrüßen:

Für das Rhabarber-Vanille-Kompott:

750g Rhabarber

8-12 EL Zucker

200 ml roter Fruchtnektar

1 gestrichener EL Puddingpulver Vanille (zum Kochen, für 1/2 l Milch)

Rhabarber waschen und putzen. Schälen oder nicht? – Glaubensfrage. Ich nehme meistens nur die Fäden ab, die sich beim Schneiden lösen und lasse den Rest dran, allein schon für die Farbe. Rhabarber dann in kleine Stücke schneiden, mit 5 EL Zucker und dem Nektar in einen Topf geben und aufkochen – dann zugedeckt 3 – 4 Minuten dünsten oder so lange, bis das Ganze eure liebste Kompott-Konsistenz erreicht hat. [Achtung, es kann sehr leicht überkochen!]

Dann Puddingpulver und 4 EL kaltes Wasser verrühren und in den kochenden Kompott geben, ca. 1 Minute köcheln und eventuell nochmal mit Zucker nachsüßen.

Fertig! Aber Achtung – Oma sagt: Nein, bloß nicht warm essen, auch wenn’s lecker ist, das gibt Bauchweh! Lieber abkühlen lassen und dann mit gaaaaanz viel Vanillesoße genießen!

Für das Rhabarber-Baisier (1 Portion):

1 Eiweiß

125 g Rhabarber

50 g Puderzucker

15 g gemahlene Mandeln

Eiweiß steif schlagen, dabei den Puderzucker einrieseln lassen. Rhabarber putzen, waschen, was auch immer ihr damit tun wollt, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Mandeln unterheben. Bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 35 – 40 Minuten backen.

Allen Rhabarber- und Obstkuchen-Fans sei die SWEET DREAMS März/April ’12 ans Herz gelegt. Neben dem wunderbaren Rhabarber-Baisier-Rezept, das eigentlich Bestandteil eines Kuchens war, gibt’s darin noch viele andere herrliche Rezepte mit Erbeeren, Rhabarber, Himbeeren und Kirschen. Mmmmmmh. Meine Post-Its waren schon im Einsatz, gefühlte 80% der Rezepte sind für alle kommenden Frühlingswochenenden vorgemerkt. Das Rezept für den Rhabarber-Kompott basiert übrigens auf dem aus der LECKER 5/2010. Schon ein bisschen älter, aber ich blättere jeden Frühling gerne meine alten Schätzchen durch und stoße jedes Mal auf neue Rezepte, die sofort auf meine To-Bake-Liste wandern. In ebendiesem Heft gibt’s übrigens auch ein paar wunderbare Rezepte von Cynthia Barcomi.

Viel Spaß beim Eröffnen der Rhabarber-Saison und Liebste Grüße,

Julia

Gruß aus der Küche

Voilá! Fanfaren, Tusch, Tataa! Hier ist Chocolat und Zuckerschnute, mein kleiner aber feiner Blog, der der ganzen (Back-)Welt Zuckersüßes, Schokoladiges und andere wundervolle Dinge zeigen will.

Ich freue mich unglaublich, jetzt ein „offizieller“ Teil dieser wunderbar inspirierenden und kreativen Internet-Back-Community, bestehend aus lauter Backwütigen, Hobby-Konditoren und Fotografen – so wie ich auch eine bin, zu sein.

Bald wird auch dies hoffentlich ein Ort voller wunderbarer Ideen, inspirierender Rezepte und zauberhafter Fotgrafien sein, den zu durchstöbern vielen lieben Menschen Spaß macht – meine ersten Projekte stehen auch schon auf der Agenda:

Freut euch auf einen wahren Geburtstagskuchen- und Tortenmarathon am Ende der Woche und meine mehr oder minder kreativen Ideen zu dem wundervollen Projekt „Post aus meiner Küche“ Ende April.

In der Hoffnung auf viele neue Leser, Bisous, eure Julia ♥

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