Very berry Erdbeerschneckchen: Post aus meiner Küche Nr. 2!

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Wie die Zeit vergeht … gerade noch schwelgten wir alle in himmlischen Schoko-Genüssen und schon gibt’s eine neue Runde von Post aus meiner Küche. Und es wird veeeeeeeerrrrry beeeeeeeeeeerrrrry!
Bei mir – beziehungsweise jetzt bei meiner Tauschpartnerin Vera – gabs Erdbeerschnecken mit Schoki und herrlichem Sahne-Zuckerguss.
Perfekt für Sommertage im Garten, Sonntags-nachmittags-Kuchen, Picknicke, einfach alles … ihr merkt, diese Erdbeerschnecken sind einfach der Knüller! Und dazu noch so was von easy:

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Die Zutaten:
100 g weiche Butter
200 ml Milch
500 g Mehl
70 g Zucker
1 Würfel frische Hefe
1 Ei
300 g Erdbeeren
100 g Schokolade oder Schokostreusel
30 g Sahne
100 g Puderzucker

1. Der Hefeteig: 50 g Butter schmelzen, die Milch zugeben und die Hefe darin auflösen. 500 g Mehl, 70 g Zucker und eine Prise Salz mischen, Hefemix und Ei dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten, dann ca. 45 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Hefeteig nochmal durchkneten, rechteckig ausrollen. Die restliche Butter schmelzen, den Hefeteig damit bestreichen und Zucker über das Ganze streuen. Die Erdbeeren und die Schokolade darauf verteilen und längs zusammenrollen, dann in Scheiben schneiden.

3. Schnecken in eine Auflaufform legen und im vorgeheizten Ofen (Elektro 225 Grad, Umluft 200 Grad) ca. 20 Minuten backen.

4. Puderzucker und Sahne zu einem Guss verrühren und über die Erdbeerschneckchen geben.

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Dazu passt gut was Minziges, die LECKER schlägt zum Beispiel marinierte Minzerdbeeren vor.
Aber auch pur sind diese kleinen erdbeerigen Schnecken einfach herrlich … perfekt zum Den-Sommer-Genießen und Sich-auf-den-Urlaub-freuen!

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Rhabarberkuchen! Erntezeit in Opas Garten …

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Jaja, nach kurzfristigem … Frühjahrsschlaf … gibt es endlich, endlich wieder etwas Zuckersüßes auf meinem Küchentisch und dem extra rausgeputztem Blog.
Obwohl … so süß isses eigentlich gar nicht, denn es gibt RHABARBER!
Diese wunderbaren, rot-grünen, süß-sauren Stangen, die schon länger Obst- und Gemüsestände schmücken und schon lange mein Herz erobert haben, gab es jetzt auch endlich bei Opa im Garten zu ernten.

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Und was liegt näher, als dadraus ratz fatz einen super easy peasy und „schmeckt original wie bei Oma“ (oder Opa) Rhabarber-Streuselkuchen zu zaubern?

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Man nehme:
650g Mehl
150g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
4 Eier
400g Butter
180g Puderzucker
1,5 kg Rhabarber

1. 250g weiche (!!) Butter mit einem Päckchen Vanillezucker, Puderzucker und einer Prise Salz cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren und anschließend 400g Mehl und Backpulver in Portionen unterrühren.

2. 150g kalte (!!) Butter mit einem Päckchen Vanillezucker, 200g Mehl, 150g Zucker und einer Prise Salz zu Streuseln verkneten.

3. Den Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden.

4. Den Teig in ein tiefes, gefettetes Backblech geben, Rhabarber darüber verteilen und die Streusel oben drauf. Bei 180 Grad ca. 50 Minuten backen! Fertig!

So ihr Lieben, lasst es euch gutgehen und macht es euch auf der Terrasse mit einem Stück selbstgebackenem Rhabarberkuchen gemütlich. Notfalls auch im strömenden Regen und mit Fleecejacke auf der überdachten Terrasse, so wie ich heute.
Sommer ist Sommer, und bei mir ist definitiv Sommer – spätestens mit diesem Kuchen.

Alles Liebe,
Julia

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Wenn Erbeeren auf American Cheesecake treffen …

Liebe Leute, heute ein ganz-schnelles-und-halb-geschummeltes-da-eigentlich-nicht-ganz-von-heute-Sonntagssüß von mir: American Cheesecake mit Erbeeren und Streuselboden, der den Titel der wundervollen LECKER BAKERY 1/2012 ziert:

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Was diesen Kuchen so unglaublich famos toll macht, ist die einfache Tatsache, dass er mehrere Dinge vereint, die schon für sich meistens einen enorm guten Kuchen ausmachen, wie Eeeeeerdbeeeeeeereeeeeeen (Liebe!), Streusel und Quark (macht Käsekuchen).
Irgendwie haben die Amerikaner vom lieben Gott wohl das Unglaublich-fantastische-Kuchendinge-die-sofort-zu-evergreens-werden-erfinden-können-Gen mitbekommen oder so was in der Art, anders kann ich mir Dinge wie dieses hier nicht erklären:

Zutaten:
etwas Öl
60g Mandeln mit Haut
240g helle Cookies (z.B. die original amerikanischen mit weißer Schokolade und Cranberries)
100g Butter
14 Blatt weiße Gelantine
1,2 kg Erdbeeren
150g Zucker
200g Schlagsahne
500g Mascarpone
500g Magerquark
2 Pck. Vanillezucker
1-2 EL Zitronensaft

1. Mandeln grob hacken und ohne Fett rösten. Cookies einem Gefrierbeutel zerbröseln. Die Butter schmelzen, mit Cookies und Mandeln mischen und dann in einen Springformrand geben. Der sollte am besten schon auf der Tortenplatte stehen, den Boden mit Öl einstreichen. 30 Minuten kalt stellen.

2. 2 und 12 Blat Gelantine getrennt aufweichen. 750g Erbeeren putzen und pürieren, am besten dann durch ein Sieb streichen. 200g davon mit 2 EL Zucker verrühren, 2 Blatt Gelantine auflösen, mit den 200g Erdbeerpürree verrühren und kalt stellen.

3. Mascarpone, Quark, 150g Zucker, Vanillezucker und übriges Erdbeerpürree verrühren, die restliche Gelantine auflösen, erst etwas mit 2 EL verrühren, dann unter die gesamte Masse geben. Sahne steif schlagen und unterheben.

4. Hälfte Mascarponecreme und Hälfte Erbeerpürree auf den Boden geben und wie beim Marmorkuchen marmorieren, mit der jeweils zweiten Hälfte genauso weitermachen, dann die Torte über Nacht in den Kühlschrank stellen.

5. Den Rest Erdbeeren waschen, putzen, eine Hälfte pürieren und durch ein Sieb streichen, mit Zucker und Zitronensaft abschmecken, die andere Hälfte in kleine Würfel schneiden. Das kommt dann als Topping auf die fertige Torte! Fertig!

Genießt den Frühling … oder Sommer?! Bei 25 Grad dieses Wochenende verschafft diese herrliche Ganz-ohne-Backen-Torte nebenbei auch noch Abkühlung. Leckerleckerlecker! Lasst euch vom American-Cheesecake-Virus infizieren!

Liebste Grüße, Julia

Schneemoussetorte mit Rhabarber … ein letzter Gruß aus dem Winter im Früüüüühling!

Übermorgen endet in meinem Lieblings-Skiort endgültig und undwiderruflich die Wintersaison – mitten im Frühling. Wahrscheinlich ist es dieser Tatsache geschuldet, dass ich mich heute irgendwie zu dieser wunderbaren Torte mit Baisier, Rhabarber und Vanillesahne aus der LECKER 5/2009 hingezogen fühlte. In meinen Alltime-Topfavoriten hat sich diese Torte innerhalb kürzester Zeit ganz ganz weit nach oben gearbeitet … der letzte Kommentar dazu lautete in etwa: „Die schmeckt ja genauso wie bei [Hier bitte Name der beliebtesten Stadtkonditorei einsetzen]“. Merci! Ja, man kann definitiv gut damit angeben!

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Zutaten
4 Eier
125g weiche Butter
325g Zucker
3 Päckchen Vanillinzucker
150g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
5 EL Milch
Mandelblättchen
500g Rhabarber
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
400g Schlagsahne
Puderzucker

1.Eier trennen; die Butter, 125g Zucker, 1 Prise Salz und 1 Vanillin-Zucker cremig rühren, dann die Eigelbe einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch kurz unterrühren.
Wer jetzt in der glücklichen Lage ist, zwei Backöfen oder einen Riesen-Backofen zu besitzen, kann den Teig in zwei Hälften teilen, je in eine gefettete Form füllen und beide dann später gleichzeitig backen … sonst das Folgende ganz einfach hintereinander machen.

2.Eiweiße steif schlagen, dabei 200g Zucker einrieseln lassen und weiterschagen, dann jeweils die Hälfte auf die beiden vorbereiteten Teige streichen. (Nein, man muss den Teig nicht vorbacken!) Jetzt noch Mandelblättchen drüberstreuen (im Rezept stand 4 EL aber mehr schadet definitiv nicht!) und ab damit in den Ofen, 25-30 Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze.

3.Rhabarber putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden, mit 100m Wasser und 4-5 EL Zucker aufkochen lassen und zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dann nur noch Puddingspulver mit 6 EL Wasser glattrühren, untermischen und kurz weiterköcheln, auf den einen Tortenboden verteilen und kalt stellen.

4.Sahne steif schlagen und Vanillezucker unterrühren, auf den Boden mit dem Rhabarber geben, den anderen Boden drauf und natürlich den Puderzucker zum guten Schluss nicht vergessen! Fertig! Ein Gedicht!

Ja, was gibt es Herrlicheres als so ein Stück Rhabarber-Baisier-Kuchen an einem Sonntagnachmittag in der Sonne … ja, mit dem letzten Teil gestaltete es sich dann heute in der Tat schwierig. Aber wenigstens gedanklich ist dieses Kuchenstück auf jeden Fall ein ganz ganz großes Stück Frühling!

Liebste Grüße, Julia! ❤

Rhabarberzeit!! Rhabarber-Vanille-Kompott wie bei Oma und locker-luftiges Baisier.

Ooooh, wie hab ich mich gefreut, als ich kürzlich die rot-grünen Köstlichkeiten das erste Mal im Obst- und Gemüseregal entdeckte.

Naja, zugegeben, roh machen sie ja auf ungenießbar, aber zu so herrlichen Dingen wie Kompott, Kuchen, Marmelade, Baisier etc. verarbeitet … einfach unwiderstehlich!

Für alle, die wie mich spontan die Rhabarber-Begeisterung packt, zwei schnelle und einfache Rezepte, um den Frühling zu begrüßen:

Für das Rhabarber-Vanille-Kompott:

750g Rhabarber

8-12 EL Zucker

200 ml roter Fruchtnektar

1 gestrichener EL Puddingpulver Vanille (zum Kochen, für 1/2 l Milch)

Rhabarber waschen und putzen. Schälen oder nicht? – Glaubensfrage. Ich nehme meistens nur die Fäden ab, die sich beim Schneiden lösen und lasse den Rest dran, allein schon für die Farbe. Rhabarber dann in kleine Stücke schneiden, mit 5 EL Zucker und dem Nektar in einen Topf geben und aufkochen – dann zugedeckt 3 – 4 Minuten dünsten oder so lange, bis das Ganze eure liebste Kompott-Konsistenz erreicht hat. [Achtung, es kann sehr leicht überkochen!]

Dann Puddingpulver und 4 EL kaltes Wasser verrühren und in den kochenden Kompott geben, ca. 1 Minute köcheln und eventuell nochmal mit Zucker nachsüßen.

Fertig! Aber Achtung – Oma sagt: Nein, bloß nicht warm essen, auch wenn’s lecker ist, das gibt Bauchweh! Lieber abkühlen lassen und dann mit gaaaaanz viel Vanillesoße genießen!

Für das Rhabarber-Baisier (1 Portion):

1 Eiweiß

125 g Rhabarber

50 g Puderzucker

15 g gemahlene Mandeln

Eiweiß steif schlagen, dabei den Puderzucker einrieseln lassen. Rhabarber putzen, waschen, was auch immer ihr damit tun wollt, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Mandeln unterheben. Bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 35 – 40 Minuten backen.

Allen Rhabarber- und Obstkuchen-Fans sei die SWEET DREAMS März/April ’12 ans Herz gelegt. Neben dem wunderbaren Rhabarber-Baisier-Rezept, das eigentlich Bestandteil eines Kuchens war, gibt’s darin noch viele andere herrliche Rezepte mit Erbeeren, Rhabarber, Himbeeren und Kirschen. Mmmmmmh. Meine Post-Its waren schon im Einsatz, gefühlte 80% der Rezepte sind für alle kommenden Frühlingswochenenden vorgemerkt. Das Rezept für den Rhabarber-Kompott basiert übrigens auf dem aus der LECKER 5/2010. Schon ein bisschen älter, aber ich blättere jeden Frühling gerne meine alten Schätzchen durch und stoße jedes Mal auf neue Rezepte, die sofort auf meine To-Bake-Liste wandern. In ebendiesem Heft gibt’s übrigens auch ein paar wunderbare Rezepte von Cynthia Barcomi.

Viel Spaß beim Eröffnen der Rhabarber-Saison und Liebste Grüße,

Julia