Oh wie schön ist Panama … oder in diesem Fall auch Amerika! Dank zuckersüßen, rosaroten Whoope Pies!

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Zugegeben, die Amerikaner haben ihre Eigenarten. Aber backen, das können sie nun mal ziemlich gut und möglichst süß und quietschebunt. Und dank der neuen LECKER Bakery sind nicht nur die entzückenden Storis über die drei Baking-Blog-Queens (Herzlichen Glückwunsch, Mädels!!), sondern auch die Whoopie-Pie-Euphorie über den großen Teich in meine Küche geschwappt.

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Whoopie Pies? Ja, man könnte sagen, fast sind das die neuen Cupcakes – kaum hat man den einen Trend in Form von zahlreichen (merkwürdigerweise meist rosafarbenen) Büchern fest im Kochbuch-Regal etabliert, folgt schon und der nächste, und was soll ich sagen … ich bin hin und weg von diesen (in diesem Fall auch rosafarbenen) kleinen Kuchen-Sandwichs.

Für die Himbeervariante mit Mascarponefüllung:
Für den Teig:
150g weiche Butter
140g Zucker
3 Eier
2 Päckchen Rote-Grütze-Pulver Himbeere
175g Mehl
1 TL Backpulver
Für die Füllung:
200g Mascarpone
75g Puderzucker
100g Creme fraiche
75g Himbeermarmelade

1. Butter, Zucker und 1 Prise Salz mit dem elektrischen Mixer ca. 5 Minuten cremig schlagen, dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Rote-Grütze-Pulver mischen und unterheben. Dann das ganze in einen Spritzbeutel füllen und möglichst in 28 Portionen (oder zumindest einer geraden Anzahl) auf zwei Backbleche geben. Bei 175 Grad (Elektro, 150 Grad Umluft) ungefähr 15 Minuten backen. Whoopie Pies herausnehmen und nach zehn Minuten vom Papier lösen und abkühlen lassen.

2. Mascarpone, Puderzucker und Creme fraiche mit dem Elektromixer cremig schlagen und mithilfe eines Spritzbeutels auf der Hälfte der Whoopies spritzen. In die Mitte kommt noch jeweils ein Klecks Marmelade. Dann die passenden Hälften draufsetzen und noch ordentlich puderzuckern.

Oooh ja, was bin ich begeistert von diesen rosanen amerikanischen Kuchendiven. Die wurden gleich heute der Familie zum sonntäglichen Kaffeetrinken vorgesetzt und haben bis dahin die Nacht im Kühlschrank verbracht.
Long live America und der nächste Backtrend, der sicherlich auf kurz oder lang zu uns rüberschwappen wird. Ich freu mich drauf!

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Very berry Erdbeerschneckchen: Post aus meiner Küche Nr. 2!

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Wie die Zeit vergeht … gerade noch schwelgten wir alle in himmlischen Schoko-Genüssen und schon gibt’s eine neue Runde von Post aus meiner Küche. Und es wird veeeeeeeerrrrry beeeeeeeeeeerrrrry!
Bei mir – beziehungsweise jetzt bei meiner Tauschpartnerin Vera – gabs Erdbeerschnecken mit Schoki und herrlichem Sahne-Zuckerguss.
Perfekt für Sommertage im Garten, Sonntags-nachmittags-Kuchen, Picknicke, einfach alles … ihr merkt, diese Erdbeerschnecken sind einfach der Knüller! Und dazu noch so was von easy:

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Die Zutaten:
100 g weiche Butter
200 ml Milch
500 g Mehl
70 g Zucker
1 Würfel frische Hefe
1 Ei
300 g Erdbeeren
100 g Schokolade oder Schokostreusel
30 g Sahne
100 g Puderzucker

1. Der Hefeteig: 50 g Butter schmelzen, die Milch zugeben und die Hefe darin auflösen. 500 g Mehl, 70 g Zucker und eine Prise Salz mischen, Hefemix und Ei dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten, dann ca. 45 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Hefeteig nochmal durchkneten, rechteckig ausrollen. Die restliche Butter schmelzen, den Hefeteig damit bestreichen und Zucker über das Ganze streuen. Die Erdbeeren und die Schokolade darauf verteilen und längs zusammenrollen, dann in Scheiben schneiden.

3. Schnecken in eine Auflaufform legen und im vorgeheizten Ofen (Elektro 225 Grad, Umluft 200 Grad) ca. 20 Minuten backen.

4. Puderzucker und Sahne zu einem Guss verrühren und über die Erdbeerschneckchen geben.

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Dazu passt gut was Minziges, die LECKER schlägt zum Beispiel marinierte Minzerdbeeren vor.
Aber auch pur sind diese kleinen erdbeerigen Schnecken einfach herrlich … perfekt zum Den-Sommer-Genießen und Sich-auf-den-Urlaub-freuen!

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Erdbeer-Scones: very british!

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Oooh, mein Herz hat einen Hüpfer gemacht, als ich gestern diese wunderbaren Erdbeer-Scones bei smittenkitchen entdeckt habe. A very british belated Congrats to the Queen’s Jubilee, dachte ich mir und weiterhin: Das muss sofort ausprobiert werden!
Also fix die restlichen Erdbeeren vom letzten Nachtisch rausgeholt und zu diesen wundervoll fantastischen Scones verarbeitet. Und auch wenn clotted cream diesseits des Ärmelkanals eher schwierig aufzutreiben ist … man höre und staune: auch mit Notfall-war-grad-noch-im-Kühlschrank-Magerquark sind diese Scones more than amazing!

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Was ihr dazu braucht:
280g Mehl
1 Päckchen Backpulver
50g Zucker
1/2 TL Salz
85g Butter
200g Erdbeeren
200g Quark (oder, whenever possible, clotted cream)

1. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Die Butter untergeben, aber bloß nicht verkneten, sondern so, dass einzelne kleine Butterflöckchen zu sehen bleiben.

2. Erst die Erdbeeren zugeben, dann den Quark unterheben und mit den Händen zu einem lockeren Teig verarbeiten, aber wieder möglichst wenig kneten.

3. Den Teig circa eine Zentimeter dick ausbreiten, mit einem runden Ausstecher Scones ausstechen und auf ein Backblech geben.

4. Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad (Elektro) etwa 15 Minuten backen, bis die Scones goldbraun sind.

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Und jetzt: a very british tea time! Zu den Scones passen am besten clotted cream (Tataa … wenn jemand von euch eine verlässliche Bezugsquelle für dieses englische Wunderprodukt kennt, her damit!) und jam. Ooh ja, ich komm gar nicht mehr raus aus meiner Cream-Tea-Euphorie. Ihr merkt’s vielleicht. In diesem Sinne: Long live the Britishness!!

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Schneemoussetorte mit Rhabarber … ein letzter Gruß aus dem Winter im Früüüüühling!

Übermorgen endet in meinem Lieblings-Skiort endgültig und undwiderruflich die Wintersaison – mitten im Frühling. Wahrscheinlich ist es dieser Tatsache geschuldet, dass ich mich heute irgendwie zu dieser wunderbaren Torte mit Baisier, Rhabarber und Vanillesahne aus der LECKER 5/2009 hingezogen fühlte. In meinen Alltime-Topfavoriten hat sich diese Torte innerhalb kürzester Zeit ganz ganz weit nach oben gearbeitet … der letzte Kommentar dazu lautete in etwa: „Die schmeckt ja genauso wie bei [Hier bitte Name der beliebtesten Stadtkonditorei einsetzen]“. Merci! Ja, man kann definitiv gut damit angeben!

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Zutaten
4 Eier
125g weiche Butter
325g Zucker
3 Päckchen Vanillinzucker
150g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
5 EL Milch
Mandelblättchen
500g Rhabarber
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
400g Schlagsahne
Puderzucker

1.Eier trennen; die Butter, 125g Zucker, 1 Prise Salz und 1 Vanillin-Zucker cremig rühren, dann die Eigelbe einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch kurz unterrühren.
Wer jetzt in der glücklichen Lage ist, zwei Backöfen oder einen Riesen-Backofen zu besitzen, kann den Teig in zwei Hälften teilen, je in eine gefettete Form füllen und beide dann später gleichzeitig backen … sonst das Folgende ganz einfach hintereinander machen.

2.Eiweiße steif schlagen, dabei 200g Zucker einrieseln lassen und weiterschagen, dann jeweils die Hälfte auf die beiden vorbereiteten Teige streichen. (Nein, man muss den Teig nicht vorbacken!) Jetzt noch Mandelblättchen drüberstreuen (im Rezept stand 4 EL aber mehr schadet definitiv nicht!) und ab damit in den Ofen, 25-30 Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze.

3.Rhabarber putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden, mit 100m Wasser und 4-5 EL Zucker aufkochen lassen und zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dann nur noch Puddingspulver mit 6 EL Wasser glattrühren, untermischen und kurz weiterköcheln, auf den einen Tortenboden verteilen und kalt stellen.

4.Sahne steif schlagen und Vanillezucker unterrühren, auf den Boden mit dem Rhabarber geben, den anderen Boden drauf und natürlich den Puderzucker zum guten Schluss nicht vergessen! Fertig! Ein Gedicht!

Ja, was gibt es Herrlicheres als so ein Stück Rhabarber-Baisier-Kuchen an einem Sonntagnachmittag in der Sonne … ja, mit dem letzten Teil gestaltete es sich dann heute in der Tat schwierig. Aber wenigstens gedanklich ist dieses Kuchenstück auf jeden Fall ein ganz ganz großes Stück Frühling!

Liebste Grüße, Julia! ❤

Rhabarberzeit!! Rhabarber-Vanille-Kompott wie bei Oma und locker-luftiges Baisier.

Ooooh, wie hab ich mich gefreut, als ich kürzlich die rot-grünen Köstlichkeiten das erste Mal im Obst- und Gemüseregal entdeckte.

Naja, zugegeben, roh machen sie ja auf ungenießbar, aber zu so herrlichen Dingen wie Kompott, Kuchen, Marmelade, Baisier etc. verarbeitet … einfach unwiderstehlich!

Für alle, die wie mich spontan die Rhabarber-Begeisterung packt, zwei schnelle und einfache Rezepte, um den Frühling zu begrüßen:

Für das Rhabarber-Vanille-Kompott:

750g Rhabarber

8-12 EL Zucker

200 ml roter Fruchtnektar

1 gestrichener EL Puddingpulver Vanille (zum Kochen, für 1/2 l Milch)

Rhabarber waschen und putzen. Schälen oder nicht? – Glaubensfrage. Ich nehme meistens nur die Fäden ab, die sich beim Schneiden lösen und lasse den Rest dran, allein schon für die Farbe. Rhabarber dann in kleine Stücke schneiden, mit 5 EL Zucker und dem Nektar in einen Topf geben und aufkochen – dann zugedeckt 3 – 4 Minuten dünsten oder so lange, bis das Ganze eure liebste Kompott-Konsistenz erreicht hat. [Achtung, es kann sehr leicht überkochen!]

Dann Puddingpulver und 4 EL kaltes Wasser verrühren und in den kochenden Kompott geben, ca. 1 Minute köcheln und eventuell nochmal mit Zucker nachsüßen.

Fertig! Aber Achtung – Oma sagt: Nein, bloß nicht warm essen, auch wenn’s lecker ist, das gibt Bauchweh! Lieber abkühlen lassen und dann mit gaaaaanz viel Vanillesoße genießen!

Für das Rhabarber-Baisier (1 Portion):

1 Eiweiß

125 g Rhabarber

50 g Puderzucker

15 g gemahlene Mandeln

Eiweiß steif schlagen, dabei den Puderzucker einrieseln lassen. Rhabarber putzen, waschen, was auch immer ihr damit tun wollt, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Mandeln unterheben. Bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 35 – 40 Minuten backen.

Allen Rhabarber- und Obstkuchen-Fans sei die SWEET DREAMS März/April ’12 ans Herz gelegt. Neben dem wunderbaren Rhabarber-Baisier-Rezept, das eigentlich Bestandteil eines Kuchens war, gibt’s darin noch viele andere herrliche Rezepte mit Erbeeren, Rhabarber, Himbeeren und Kirschen. Mmmmmmh. Meine Post-Its waren schon im Einsatz, gefühlte 80% der Rezepte sind für alle kommenden Frühlingswochenenden vorgemerkt. Das Rezept für den Rhabarber-Kompott basiert übrigens auf dem aus der LECKER 5/2010. Schon ein bisschen älter, aber ich blättere jeden Frühling gerne meine alten Schätzchen durch und stoße jedes Mal auf neue Rezepte, die sofort auf meine To-Bake-Liste wandern. In ebendiesem Heft gibt’s übrigens auch ein paar wunderbare Rezepte von Cynthia Barcomi.

Viel Spaß beim Eröffnen der Rhabarber-Saison und Liebste Grüße,

Julia