Erdbeer-Scones: very british!

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Oooh, mein Herz hat einen Hüpfer gemacht, als ich gestern diese wunderbaren Erdbeer-Scones bei smittenkitchen entdeckt habe. A very british belated Congrats to the Queen’s Jubilee, dachte ich mir und weiterhin: Das muss sofort ausprobiert werden!
Also fix die restlichen Erdbeeren vom letzten Nachtisch rausgeholt und zu diesen wundervoll fantastischen Scones verarbeitet. Und auch wenn clotted cream diesseits des Ärmelkanals eher schwierig aufzutreiben ist … man höre und staune: auch mit Notfall-war-grad-noch-im-Kühlschrank-Magerquark sind diese Scones more than amazing!

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Was ihr dazu braucht:
280g Mehl
1 Päckchen Backpulver
50g Zucker
1/2 TL Salz
85g Butter
200g Erdbeeren
200g Quark (oder, whenever possible, clotted cream)

1. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Die Butter untergeben, aber bloß nicht verkneten, sondern so, dass einzelne kleine Butterflöckchen zu sehen bleiben.

2. Erst die Erdbeeren zugeben, dann den Quark unterheben und mit den Händen zu einem lockeren Teig verarbeiten, aber wieder möglichst wenig kneten.

3. Den Teig circa eine Zentimeter dick ausbreiten, mit einem runden Ausstecher Scones ausstechen und auf ein Backblech geben.

4. Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad (Elektro) etwa 15 Minuten backen, bis die Scones goldbraun sind.

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Und jetzt: a very british tea time! Zu den Scones passen am besten clotted cream (Tataa … wenn jemand von euch eine verlässliche Bezugsquelle für dieses englische Wunderprodukt kennt, her damit!) und jam. Ooh ja, ich komm gar nicht mehr raus aus meiner Cream-Tea-Euphorie. Ihr merkt’s vielleicht. In diesem Sinne: Long live the Britishness!!

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A tribute to Franzbrötchen!

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Sonntagssüß wurde es bei uns schon heute Morgen mit diesen wundervollen, zimtzuckrigen, weichen Köstlichkeiten, auch bekannt als Franzbrötchen. Liebe Menschen da im hohen Norden Deutschlands, vielen Dank für die Erfindung dieser Klassiker! Auch wenn das Potential der Franzbrötchen hier im Rheinland oftmals verkannt wird … ich bin ein wahrer Franzbrötchen-Fan!

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Was man braucht für diese himmlischen „Brötchen“:
1 Würfel Hefe
200ml lauwarme Milch
500g Mehl
100g weiche Butter
100g Zucker
1 Ei
Zimt

1. Die Hefe in eine Schüssel bröckeln und mit Milch, 50g Zucker, dem Ei, 50g Butter und einer Prise Salz auflösen.

2. Mehl nach und nach unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Dann mit einem Tuch zudecken und eine Stunde gehen lassen (sollte dann so auf die doppelte Größe aufgehen).

3. Den Teig zu einem Rechteck ausrollen (ca. ein Zentimeter dick), die restliche Butter schmelzen, auf den Teig streichen und ordentlich mit Zimt und Zucker bestreuen.

4. Zu einer länglichen Rolle aufrollen, in zwei bis drei Zentimeter breite scheiben schneiden und mit dem Stiel eines Kochlöffels in der Mitte eindrücken, so dass die „Franzbrötchen-Form“ entsteht.

5. Bei 190 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 15 Minuten backen, den wunderbaren Duft genießen, den das Ganze im ganzen Haus verbreitet, und fertig!

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Während ich jetzt also hier sitze und das letzte Franzbrötchen genieße, das vom sonntagssüßen Frühstückstisch übrig geblieben ist, plane ich schon mal die nächsten Köstlichkeiten auf meiner To-Bake-Liste, darunter der wunderbare Erdbeer-Schokogugelhupf aus der neuen LECKER! Inspirierend! Lasst es euch gutgehen und genießt den Sonntag mit euren sonntagssüßen Kreationen!
Julia <;3

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Rhabarberzeit!! Rhabarber-Vanille-Kompott wie bei Oma und locker-luftiges Baisier.

Ooooh, wie hab ich mich gefreut, als ich kürzlich die rot-grünen Köstlichkeiten das erste Mal im Obst- und Gemüseregal entdeckte.

Naja, zugegeben, roh machen sie ja auf ungenießbar, aber zu so herrlichen Dingen wie Kompott, Kuchen, Marmelade, Baisier etc. verarbeitet … einfach unwiderstehlich!

Für alle, die wie mich spontan die Rhabarber-Begeisterung packt, zwei schnelle und einfache Rezepte, um den Frühling zu begrüßen:

Für das Rhabarber-Vanille-Kompott:

750g Rhabarber

8-12 EL Zucker

200 ml roter Fruchtnektar

1 gestrichener EL Puddingpulver Vanille (zum Kochen, für 1/2 l Milch)

Rhabarber waschen und putzen. Schälen oder nicht? – Glaubensfrage. Ich nehme meistens nur die Fäden ab, die sich beim Schneiden lösen und lasse den Rest dran, allein schon für die Farbe. Rhabarber dann in kleine Stücke schneiden, mit 5 EL Zucker und dem Nektar in einen Topf geben und aufkochen – dann zugedeckt 3 – 4 Minuten dünsten oder so lange, bis das Ganze eure liebste Kompott-Konsistenz erreicht hat. [Achtung, es kann sehr leicht überkochen!]

Dann Puddingpulver und 4 EL kaltes Wasser verrühren und in den kochenden Kompott geben, ca. 1 Minute köcheln und eventuell nochmal mit Zucker nachsüßen.

Fertig! Aber Achtung – Oma sagt: Nein, bloß nicht warm essen, auch wenn’s lecker ist, das gibt Bauchweh! Lieber abkühlen lassen und dann mit gaaaaanz viel Vanillesoße genießen!

Für das Rhabarber-Baisier (1 Portion):

1 Eiweiß

125 g Rhabarber

50 g Puderzucker

15 g gemahlene Mandeln

Eiweiß steif schlagen, dabei den Puderzucker einrieseln lassen. Rhabarber putzen, waschen, was auch immer ihr damit tun wollt, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Mandeln unterheben. Bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 35 – 40 Minuten backen.

Allen Rhabarber- und Obstkuchen-Fans sei die SWEET DREAMS März/April ’12 ans Herz gelegt. Neben dem wunderbaren Rhabarber-Baisier-Rezept, das eigentlich Bestandteil eines Kuchens war, gibt’s darin noch viele andere herrliche Rezepte mit Erbeeren, Rhabarber, Himbeeren und Kirschen. Mmmmmmh. Meine Post-Its waren schon im Einsatz, gefühlte 80% der Rezepte sind für alle kommenden Frühlingswochenenden vorgemerkt. Das Rezept für den Rhabarber-Kompott basiert übrigens auf dem aus der LECKER 5/2010. Schon ein bisschen älter, aber ich blättere jeden Frühling gerne meine alten Schätzchen durch und stoße jedes Mal auf neue Rezepte, die sofort auf meine To-Bake-Liste wandern. In ebendiesem Heft gibt’s übrigens auch ein paar wunderbare Rezepte von Cynthia Barcomi.

Viel Spaß beim Eröffnen der Rhabarber-Saison und Liebste Grüße,

Julia